LehrerzimmerRechtliches

Hinweis zu KI-Inhalten

Stand: 6. Oktober 2026

Welche KI auf der Plattform arbeitet, wofür, wo sie irren kann — und warum die letzte Prüfung immer bei der Lehrkraft liegt.

Was mit KI entsteht

Unterlagen, Infografiken und Bilder, Spiele und Rätsel, interaktive Lernwerkzeuge, Jahresplanungen, vorgelesene Texte sowie die Antworten von Nora und den Expert:innen werden von KI-Modellen externer Anbieter erzeugt. Die Kurse selbst sind von Menschen geschrieben.

Welche KI-Systeme wir einsetzen

Google Gemini: Texte und Materialien, Gespräche mit Nora und den Expert:innen, Lesen hochgeladener Dokumente (auch PDFs und Fotos), Abschrift von Diktaten, Auswertung von Bedarfs-Fragebögen.

Anthropic (Claude): Bau interaktiver Lernwerkzeuge aus deinem Auftrag; Probe-Bauten laufen zum Teil über Opper.

OpenAI und Black Forest Labs: Erzeugen und Bearbeiten von Bildern und Infografiken.

ElevenLabs: synthetische Stimmen, die erzeugte Texte vorlesen.

Welche Modelle im Einzelnen arbeiten, kann sich ändern; die aktuelle Liste der Anbieter steht in der Datenschutzerklärung. Die Anbieter verwenden deine Eingaben laut Vertrag nicht zum Training.

Nora und die Expert:innen sind KI

Nora und alle Expert:innen — auch „Ada“, die bei rechtlichen Fragen hilft — sind erfundene Figuren. Du sprichst mit einem KI-System, nicht mit einem Menschen. In der Plattform sind sie als „KI-Assistentin“ gekennzeichnet.

Ihre Auskünfte sind Orientierung, keine Rechts-, Steuer- oder sonstige Fachberatung.

Synthetische Stimmen

Vorgelesene Texte entstehen mit synthetischen Stimmen von ElevenLabs. Die Einführungen in den Kursen spricht zum Teil die Stimme von Andreea Negru, mit ihrer Zustimmung KI-nachgebildet.

Wie KI-Inhalte gekennzeichnet sind

Was die KI erzeugt hat — Bilder, Texte, Audio —, ist in der Plattform als KI-erzeugt gekennzeichnet. Bilder aus Bildarchiven tragen ihren Bildnachweis.

Wo KI irren kann

KI-Modelle können Falsches sicher klingend behaupten, Namen, Zahlen und Formeln vertauschen, Quellen erfinden und Zusammenhänge verkürzen. Die Plattform hat Prüfschritte eingebaut — ein Fachlektorat für Blätter, einen Rechen-Prüfer für Mathematik, Physik und Chemie, Prüfrunden für Lernwerkzeuge —, aber keine Prüfung ersetzt den Blick der Lehrkraft.

Deshalb gilt: Alles, was in die Klasse geht, prüft die Lehrkraft vorher fachlich und pädagogisch. Wir übernehmen für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Eignung KI-erzeugter Inhalte keine Gewähr; die Haftung richtet sich nach den Nutzungsbedingungen.

Was die KI nicht tut

Die Plattform bewertet und benotet keine Schülerinnen und Schüler und trifft keine Entscheidungen über sie. Keine KI verarbeitet Daten von Kindern: Antworten in der Klassenmappe, im Quiz und in Umfragen werden nur nach festen Regeln abgeglichen. Noten und Rückmeldungen bleiben Sache der Lehrkraft.

Gib keine Klarnamen oder Gesundheitsdaten von Kindern in die KI-Werkzeuge ein.

Wie du KI-Inhalte weitergibst

Wenn du erzeugte Unterlagen, Bilder oder Audio an Klassen, Eltern, Kolleginnen oder die Schulleitung weitergibst oder veröffentlichst, mach kenntlich, dass sie mit KI-Unterstützung entstanden und von dir geprüft sind. Bilder oder Stimmen, die echte Personen täuschend echt zeigen, kennzeichne immer als KI-erzeugt. Das schafft Vertrauen und entspricht den Transparenzpflichten der europäischen KI-Verordnung.

KI-Kompetenz

Wer KI-Systeme beruflich einsetzt, soll wissen, wie sie arbeiten und wo ihre Grenzen liegen. Setzt deine Schule KI ein, sorgt sie nach Artikel 4 der KI-Verordnung für ausreichende KI-Kompetenz ihres Personals. Die Kurse im Lehrerzimmer helfen dabei: Sie erklären, wie die Modelle arbeiten, wo sie irren und wie du Ergebnisse prüfst.