BeispielBiologie10.–12. SchulstufeErbgänge, Stammbaumanalyse — fertiges Beispiel, nicht selbst erzeugt.Alle Beispiele
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Stammbaum-Analyzer

Diagnose · Errate · Beispielfälle · Rechner

Diagnose-Modus

Markiere die betroffenen Personen im Stammbaum. Das Tool prüft alle 5 Erbgänge auf Plausibilität und sagt dir, welcher passt.

1Werkzeug wählen
2Person tippen
3Diagnose lesen

Werkzeug auswählen, dann Personen markieren

Mann gesund
Frau gesund
betroffen
Träger/in
verstorben

Schnell-Aktionen

Welcher Erbgang passt?

Markiere mindestens eine betroffene Person, um die Diagnose zu starten.

Errate den Erbgang

Das Tool zeigt dir einen Stammbaum mit einer Krankheit. Welcher Erbgang liegt vor? Achte auf typische Hinweise: Generationssprung, Geschlechterverteilung, Vater→Sohn-Übertragung.

Welcher Erbgang ist das?

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Klassische MedAT-Fälle

Sechs typische Krankheiten mit ihren charakteristischen Stammbäumen. Klick auf eine Karte – der Fall wird in der Diagnose geladen.

Autosomal dominant

Chorea Huntington

Erscheint in jeder Generation, m=w, manifest erst ab 30–50 J. CAG-Repeat-Expansion auf Chrom. 4.

Autosomal rezessiv

Mukoviszidose (CF)

Generationssprung, m=w, häufigster autosomal-rezessiver Defekt bei Europäern. CFTR-Gen.

X-chromosomal rezessiv

Hämophilie A

Klassiker: Königin Victorias Familie. Männer erkrankt, Frauen Trägerinnen. Faktor-VIII-Mangel.

X-chromosomal dominant

Vitamin-D-resistente Rachitis

Selten. Betroffene Väter geben es an alle Töchter, an keinen Sohn. Frauen häufiger.

Autosomal dominant

Marfan-Syndrom

Bindegewebsschwäche, Aortendissektionsrisiko. Fibrillin-1-Gen, jede Generation betroffen.

Autosomal rezessiv

Phenylketonurie (PKU)

Klassischer Stoffwechsel-Defekt. Beide Eltern Träger, Kind betroffen. Neugeborenen-Screening!

Erbgang-Steckbriefe

Die fünf wichtigsten Erbgänge als kompakter Steckbrief – mit Aufbau, Funktion, Klinik und MedAT-Wissen. Klick auf eine Karte.

Erbgang-Regeln

Die Hinweise, an denen du den Erbgang erkennst.

ErbgangTypische Hinweise
Autosomal dominantTritt in jeder Generation auf · m = w betroffen · Vater→Sohn-Übertragung möglich · ein betroffener Elternteil reicht
Autosomal rezessivÜberspringt Generationen · m = w · Eltern oft heterozygote Träger · Konsanguinität typisch
X-chrom. dominantBetroffene Väter geben es an alle Töchter, an keinen Sohn weiter · Frauen häufiger
X-chrom. rezessivÜberwiegend Männer betroffen · Töchter betroffener Männer = Trägerinnen · "Großvater→Enkel" durch Träger-Mutter
Y-chromosomalNur Männer · Vater→jeder Sohn · niemals Töchter
Erste Frage immer: Wird der Phänotyp auch von Mutter zu Sohn vererbt? Wenn ja → Y kann ausgeschlossen werden. Wird er von Vater zu Sohn vererbt? Wenn ja → X-chromosomal eher unwahrscheinlich.
Tipp im MedAT: Suche zuerst nach Ausschlusskriterien. „Vater betroffen, Sohn gesund" schließt z. B. Y-chromosomal aus.

Mendelsche Regeln

Die Grundlage der klassischen Genetik. Klicke auf die Buttons, um die drei Regeln anhand von animierten Erbsenkreuzungen zu visualisieren.

1. Uniformitätsregel

Kreuzt man zwei reinerbige (homozygote) Individuen, die sich in einem Merkmal unterscheiden, so sind alle Nachkommen in der F1-Generation uniform (gleich).

AA
aa
Aa
Aa
Aa
Aa

Wahrscheinlichkeits-Rechner

Genotypen der Eltern eingeben — Tool berechnet Punnett und Wahrscheinlichkeit für betroffenes Kind.

25%
Wahrscheinlichkeit betroffenes Kind
25%
AA hom. dom.
50%
Aa hetero.
25%
aa hom. rez.
Aa × Aa → AA : Aa : aa = 1 : 2 : 1. Bei autosomal-rezessivem Erbgang sind nur die aa betroffen → 25%.

Quiz 12 Fragen

Klick eine Antwort.

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