WerkzeugkisteBiologie5.–7. SchulstufePhotosynthese-Labor mit Reglern, Nahrungsketten und -netze im Wald und im Teich, ökologisches Gleichgewicht.Alle Werkzeuge
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Photosynthese & Ökosystem

Pflanzen-Labor · Beschriften · Nahrungskette · Nahrungsnetz · Gleichgewicht

Das Pflanzen-Labor

Pflanzen stellen ihre Nahrung selbst her – aus Kohlenstoffdioxid und Wasser, mit der Energie des Lichts. Dabei entsteht Sauerstoff. Stelle die Regler ein und beobachte die Sauerstoff-Bläschen. Welcher Faktor bremst die Pflanze gerade?

Photosynthese
–
O₂-Bläschen / min
–
Traubenzucker
0 mg
Bremse
–
Kohlenstoffdioxid+Wasser Licht⟶Chlorophyll Traubenzucker+Sauerstoff

Messprotokoll – wie im echten Versuch

Im klassischen Versuch zählt man die Bläschen der Wasserpest bei verschiedenen Lampen-Abständen. Speichere Messwerte bei verschiedenen Lichtstärken (CO₂ und Wasser gleich lassen!) und betrachte das Diagramm.

Hinweis für Lehrkräfte
  • Das Modell folgt dem Gesetz des Minimums: Der knappste Faktor begrenzt die Photosynthese. Die Gleichung markiert ihn rot.
  • Bei wenig Wasser schließen die Spaltöffnungen, die Blätter welken – dadurch kommt auch weniger CO₂ ins Blatt.
  • Nacht/Licht 0: Die Pflanze betreibt nur Zellatmung und verbraucht Sauerstoff – ein guter Anlass für das Missverständnis „Pflanzen atmen nur CO₂ aus".
  • Messprotokoll: Die automatische Messreihe zeigt die Sättigungskurve (Licht als Faktor, ab einer Stärke begrenzt CO₂).

Was braucht die Pflanze – was entsteht?

Tippe einen Begriff an und dann das passende Nummernfeld in der Zeichnung.

Begriffe

0/6

Ausgangsstoff, Bedingung oder Produkt?

Sortiere: Was wird verbraucht, was ist nur nötig, was entsteht?

Hinweis für Lehrkräfte
  • Licht und Chlorophyll sind Bedingungen: Sie werden nicht zu Traubenzucker „verbaut". Chlorophyll fängt die Lichtenergie ein.
  • Stärke ist die Speicherform des Traubenzuckers (z. B. in Kartoffeln) – Iodprobe als Anschlussversuch.

Nahrungsketten bauen

Wähle einen Lebensraum. Baue eine Kette: zuerst ein Produzent (Pflanze), dann jemand, der ihn frisst, dann dessen Fressfeind … Der Pfeil bedeutet „wird gefressen von" – er zeigt, wohin die Energie fließt.

0 Ketten gefundenlängste: 0

Lebewesen im Lebensraum

Deine Ketten

Noch keine.
Hinweis für Lehrkräfte
  • Jedes neue Glied wird sofort geprüft; falsche Glieder werden nicht angehängt, sondern kurz rot markiert — mit Hinweis, wovon sich das Tier ernährt.
  • Die Kette wird mit Fachbegriffen beschriftet: Produzent, Konsument 1. Ordnung (Pflanzenfresser), 2. Ordnung usw.
  • Challenge: „Wer findet die längste Kette im Teich?" (Lösung: 6 Glieder – Algen → Wasserfloh → Libellenlarve → Rotfeder → Hecht → Graureiher.)
  • Vereinfachung: Zersetzer (Regenwurm, Pilze, Bakterien) sind nicht Teil der Ketten, werden aber im Quiz thematisiert.

Nahrungsnetz & biologisches Gleichgewicht

In der Natur hängen viele Ketten zu einem Nahrungsnetz zusammen. Die Größe der Kreise zeigt, wie viele Tiere/Pflanzen es gibt. Tippe ein Lebewesen an, um seine Beziehungen zu sehen. Störe das Gleichgewicht mit einem Ereignis – und beobachte, was mit den anderen passiert!

Alles im Gleichgewicht. Die Bestände schwanken nicht – jede Art hat genug Nahrung, und Fressfeinde halten sie in Grenzen.

Ereignisse

Bestände im Verlauf (100 % = Gleichgewicht)

Hinweis für Lehrkräfte
  • Das Modell ist ein vereinfachtes Räuber-Beute-Modell (Lotka-Volterra mit Konkurrenz). Es zeigt Tendenzen, keine echten Zahlen.
  • Spannende Beobachtung: Wird der Fuchs bejagt, steigen die Mäuse weniger stark als erwartet – Waldkauz und Habicht fressen mehr Mäuse. Vielfalt macht ein Netz stabil.
  • Dauerhafte Ereignisse (z. B. Bejagung, Pestizid) lassen sich durch nochmaliges Antippen wieder ausschalten; einmalige Ereignisse (Plage) klingen von selbst ab.

Quiz: Photosynthese & Ökosysteme

10 zufällige Fragen aus einem Pool von 20 — mit Erklärung.

Hinweis für Lehrkräfte
  • Das Quiz deckt Photosynthese, Zellatmung, Nahrungsbeziehungen, Zersetzer und Gleichgewicht ab.